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Veranstaltungen

Stellvertrender Oberbürgermeister Herr Gyula Hutiray 25. Mai 2011

Stellvertretender Oberbürgermeister von Budapest zu Gast beim DWC

Metro M4? Spätestens 2015!

Als besondere Ehre kann es sich der Deutsche Wirtschaftsclub Budapest (DWC) anrechnen, dass ihm der neue stellvertretende Bürgermeister Gyu­la Hutiray gleich seinen ersten öffentlichen Auftritt nach seiner Wahl widmete. Während Hutiray am Mittwochvormittag von der Haupt­städ­ti­schen Vollversammlung einstimmig in die neugeschaffene Funktion eines für die Stadtentwicklung verantwortlichen stellvertretenden Ober­bür­ger­meisters gewählt worden war, stand er nur einige Straßenzüge weiter am Abend desselben Tages im Kempinski den DWC-Mitgliedern und -gästen bereits Rede und Antwort.

Der neue stellv. OB Gyula Hutiray ist sich über den engen finanziellen Spielraum bei der Stadtentwicklung im Klaren.

Gegenüber der Budapester Zeitung stellte er zunächst klar, dass sein neues Aufgabengebiet inhaltlich keinesfalls völlig unbekannt für ihn sei. „Auch bisher schon habe ich mich an der Seite des für die Stadtbewirtschaftung verantwortlichen stellvertretenden Oberbürger-meis­ters István György als Haupt­be­ra­ter mit Fragen der Stadtentwicklung beschäftigt.“ Allenfalls würden die von Oberbürgermeister István Tarlós initiierte Aufwertung dieses Ver­ant­wor­­tungs­bereichs und die Ernennung von Hutiray zu seinem fünften Stell­ver­tre­ter zeigen, wie wichtig Tarlós dieser Bereich sei. Dass alle Fäden, welche die Stadtentwicklung betreffen, in Zu­kunft bei Hutiray zusam­menlaufen, verbessere natürlich auch die Koordi­nie­rung der verschiedenen Aufgaben und Projekte.
Wohin die Reise im Einzelnen gehen kann, erklärte György Kerekes, der oberste Architekt der Hauptstadt Budapest. Auf mehreren Kartenaus-schnitten von Budapest, die er dem Publikum präsentierte, hatte er in Form von gelben Leuchtpunkten die wichtigsten zukünftigen Entwick-lungsprojekte der Stadt eingezeichnet. Zu den Spektakulärsten zählt etwa das Verschwinden des Südbahnhofs und der entsprechenden Gleisanlagen zugunsten eines neuen Stadtzentrums von Buda. „Im Gegensatz zu Pest gibt es in Buda einmal abgesehen vom Verkehrskno­ten­punkt Széll Kálmán tér – ehemals Moszkva tér – kein richtiges Stadt­zentrum.“ Auf dem riesigen frei werdenden Bahnhofsareal könnte da Ab­hilfe geschaffen werden. Zumal der Trassen­abschnitt zwischen Kelen­föl­der und Südbahnhof spätestes mit der Fertigstellung der Metrolinie 4, deren eine Endstation am Kelenfölder Bahn­hof liegt, „überflüssig“ werde.
Natürlich wollten die Anwesen-den wissen, wann denn im Rathaus mit der Fertigstellung der Metro-
linie M4 gerechnet werde. „2015“, antwortete Hutiray. Überraschenderweise hänge dieses Da­tum weniger von den Bau­ar­beiten an der Trasse zwischen Kelen­földer Bahn­hof und Baross tér ab, sondern dem Vorhandensein geeigneter Fahr­zeuge. Sollte sich die Stadt­füh­rung nach dem Alstom-Debakel zu einer neuen Ausschreibung entschließen, könnte die M4 im schlimmsten Fall 2015 den Betrieb aufnehmen. Sollte aber doch noch mit Alstom ein Kompromiss erzielt werden, könnte die Inbetriebnahme sogar schon Ende 2013 erfolgen. Allerdings ließ Hutiray erkennen, dass 2015 realistischer sei. Als Zieldatum nannte er konkret das erste Quartal 2015.
Was die anderen baulichen Mega­pro­jekte betrifft, die Kerekes dem staunenden Publikum aufzählte, musste Hutiray wiederum einräumen, dass die Stadt für deren Ver­wirk­­li­chung kaum über eigene liquide Mit­tel verfüge. Der Aufnahme von Kre­di­ten wiederum seien wegen der enormen Altlasten aus der Demsz­ky-Ära äußerst enge Grenzen gesetzt. Umso mehr sei die Stadt­führung auf die Einbeziehung von EU-Mitteln angewiesen. Aber auch privates Kapital sei willkommen, betonte Hutiray. Fall­wei­se sogar im Gegenzug für das Ab­tre­ten von Immobilieneigentum.

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Hiermit möchten wir Euch herzlichst am Mittwoch, 21. Juni 2017 zu der letzten Veranstaltung vor der Sommerpause und damit traditionell zu unserer Top-Managerrunde und Sommerparty im Gundel Restaurant (1145 Budapest, Gundel Károly út 4.) einladen. 

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