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"Status und Zukunftspläne des Industrieparks" 11. September 2013

DWC-Sektion Győr: Industriepark Győr stellt sich vor

Ein­­ Drittel der Kunden Lieferanten von Audi- geschrieben von in Wirtschaft

Zuversichtlich: Industriepark-Geschäftsführer Tibor Görög.

Zuversichtlich: Industriepark-Geschäftsführer Tibor Görög.

Vergangene Woche fand das alle zwei Monate stattfindende Treffen der Győrer Sektion des Deutschen Wirtschaftsclub (DWC) Budapest statt. Traditionell geht es dabei um Themen, Unternehmen und Projekte der dortigen Region. Dieses Mal hielt an der Audi Akademie Hungária Gastredner Tibor Görög, Geschäftsführer des Győrer Industrieparks, einen Vortrag mit dem Titel „Status und Zukunftspläne des Industrieparks“.

Zunächst begrüßte der Geschäftsführer der Audi Akademie Hungária Kft.,  Alois Kauer, persönlich die Gäste in seinem Haus.
Anschließend begann Görög seinen Vortrag vor dem hauptsächlich deutschsprachigen Publikum: „Aktuell sind auf dem 191 Hektar großen Gelände des Industrieparks Győr 106 Firmen des produzierenden oder Dienstleistungsgewerbes aus 13 Ländern tätig, darunter viele Zulieferer größerer Automobilkonzerne.“  „Aktuell sind auf dem 191 Hektar großen Gelände des Industrieparks Győr 106 Firmen des produzierenden oder Dienstleistungsgewerbes aus 13 Ländern tätig, darunter viele Zulieferer größerer Automobilkonzerne.“ Die nordwestungarische Stadt und ihr über 50 Kilometer großer Einzugsradius seien eine bedeutende Region dieses Industriezweiges: „Die hier hergestellten 3,8 Millionen Motoren und eine Million Fahrzeuge machen zwei Prozent der weltweiten Produktion aus.“ Unter den vielen guten Eigenschaften des Parks mache ihn laut Görög besonders die zentrale Lage attraktiv, von hier aus seien sowohl per Autobahn als auch Eisenbahn die großen Motoren- und Fahrzeugwerke der Region leicht zu erreichen.

Über die logistischen Vorzüge des Parks hinaus erinnerte der Manager daran, dass die sich hier niederlassenden Unternehmen mit Győr eine Universitätsstadt mit einer langen industriellen Tradition vorfinden, in der sie eine Infrastruktur auf europäischem Niveau sowie in einigen Fachbereichen bestens ausgebildete Arbeitskräfte haben. „Zudem sind die eindeutigen Besitzverhältnisse des Parks von Vorteil: Die Győrer Selbstverwaltung kann als einziger Eigentümer seine langfristige Entwicklungsstrategie verwirklichen“, fügte Görög hinzu.

Dauerhafte Weiterentwicklung und Beratung

Danach konnten sich die Mitglieder des DWC Győr mit den neuesten Investitionen und Projekten des Parks vertraut machen. Unter anderem zeigte Görög Aufnahmen von dem bis zum Audi-Logistikpark verlängerten Industriegleis, auf dem die im Industriepark ansässigen Firmen je nach Bedarf ihre Güter transportieren können,  und vom Bau des dritten Regenwasser-Auffangbeckens. Zudem erfuhren die Zuhörer, dass das Gelände des Industrieparks auch nach mehreren Expansionen je nach Bedarf immer noch erweitert werden kann. Zum Schluss des Vortrags machte der Geschäftsführer des Parks mit den Dienstleistungen vertraut, die der Park sowie dessen Management den Mietern vor und nach einer Niederlassung bieten können. Dazu gehören unter anderem Rechts- und Subventionsberatung sowie Hilfestellungen bei der Suche nach passenden Arbeitskräften. Zudem assistiere man auch bei der Zusammenarbeit mit lokalen Behörden, Institutionen und Organisationen.
„Es ist ganz wichtig, dass wir auch nach dem Einzug natürlich noch für unsere Kunden da sind“, erklärte Görög auf Nachfrage der Budapester Zeitung. Wir haben dafür dieses Jahr das erste Mal eigens ein Forum mit den hiesigen Firmen abgehalten, bei dem viele Ideen und Gedanken geäußert wurden, einige davon sind sogar schon umgesetzt.“ Auch der Vortrag von Görög stieß bei den Zuhörern auf großes Interesse, noch lange danach war er von interessiert fragenden Zuhörern umringt.

„Manche Firmen eigens wegen Audi hier“

Gefragt nach den spürbaren Auswirkungen des großen Nachbarn Audi auf den Industriepark erklärte Görög: „Der Park nahm seine Tätigkeit einige Jahre vor Audi auf, daher entschieden sich die ersten 20-25 hier ansässigen Unternehmen, also etwa Győri Keksz oder Dunaferr nicht wegen Audi diesen Standort. Aber zweifellos hat die Präsenz von Audi einen großen Einfluss darauf, dass mittlerweile 106 Firmen hier vertreten sind: Etwa ein Drittel von ihnen kooperiert in irgendeiner Form mit Audi.“ So seien etwa das Abfallwirtschaftsunternehmen Büchl und der Stoßfänger-Hersteller Rehau ausschließlich wegen Audi hierhergekommen.
„Das Interesse an Flächen ist von Jahr zu Jahr unterschiedlich, meist ist es größer, wenn es Ausschreibungen mit nicht-zurückzuzahlenden Subventionen gibt“, so der Manager. „Insgesamt sind wir aber angesichts der Zahl unserer Kunden zufrieden und hoffen, dieses hohe Niveau aufrecht erhalten zu können.“ Ein gutes Zeichen dafür sei aber schon einmal, das einige Firmen zusätzliche Flächen kaufen, da sie eine langfristige Zukunft im Industriepark Győr mit Expansionen planen.

 

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